Ein weiteres "Ufo" nähert sich seiner Vollendung. Das Top aus den Blöcken die ich in Lugau genäht habe ist vollendet und inzwischen auch fürs Quilten vorbereitet.
Eigentlich habe ich nur Stoff für mein "Dear Hannah Projekt" raus suchen wollen, doch dann ist mir der Stoff mit den Kirschen in die Hände gefallen und entstanden sind diese Topflappen.
Da ich einmal beim Stöbern und Nähen war, ging es gleich weiter und das Ergebnis ist dieses zweite Paar Topflappen.
Die Stickpackung (pernin of copenhagen) für diese kleine Stickbild habe ich von einer lieben Freundin bekommen. Wenn es mir gelingt einen passenden Rahmen zu finden, wofür ich noch elf Monate Zeit haben, wird es in diesem Jahr meine Weihnachtsdekoration ergänzen.
Es ist vollbracht, der Quilt ist fertig. Reichlich zwei Jahre vorfristig kann ich euch heute mein, am 12. Januar 2003 mit dem Beziehen der ersten Hexagone, begonnenen Blumengarten, zeigen. Er besteht 560 Blüten und letztlich aus 5.040 Einzelteilen.
Auch Nicht-Patchworker kann ich manchmal zum Nähen verleiten, so wie hier meine Sportgruppe. Alle waren mit großer Begeisterung dabei und sind mächtig stolz auf ihre Ergebnisse.
Mein erster Weihnachtsmarkt und gleich mit Schnee und Minusgraden. Doch dank meiner lieben Helfer war mir gar nicht kalt und hat mir unheimlich viel Spaß gemacht.
Seit ich denken kann, beschäftige ich mich mit Handarbeiten. Angefangen habe ich mit Häkeln, als ich so fünf Jahre alt war. Da habe ich meine Puppen neu eingekleidet. Später kam das Sticken (Kreuzsticharbeiten, Blumen im Platt und Stielstich) dazu. Mit 10 Jahren dann meine ersten Strickversuche und an die Nähmaschine habe ich mich mit ungefähr 14 Jahren gesetzt. Später habe ich dann hauptsächlich meine Kinder eingekleidet und Anfang der 90ziger habe ich die Hardangerstickerei und das Klöppeln für mich entdeckt. Vor ca. 20 Jahren kam dann das Patchworken hinzu, dem ich mich seither regelrecht verschrieben habe. Aber auch wenn dies nun den größten Teil meiner Zeit in Anspruch nimmt, da hierzu zurzeit die meisten Kurse nachgefragt werden, gehören die anderen Handarbeitstechniken weiterhin zu meinem Arbeitsalltag. Dabei probiere ich gern auch einmal Neues aus, aber im Grunde bin ich doch eher den traditionellen Techniken treu. In meinen Kursen möchte ich neben der Vermittlung der verschiedenen Techniken vor allem meine Freude an der Handarbeit weitergeben. Denn Handarbeit hat zwar viel mit Arbeit zu tun, gleichzeitig ist es auch immer eine wunderbare Art sich zu entspannen.